Inhalt

Ausstellungen 2014

Rückblick über die Sonderausstellungen 2014 im Bauerngerätemuseum Hundszell

30. März 2014 – 22. Juli 2014
Radi, Rosen, Heckenschere. Geschichten vom Gartenbau
Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Ingolstädter Gartenamtes erzählt das Bauerngerätemuseum Hundszell Geschichten vom Schanzer Gärtnerglück. „Nahrung für Körper und Seele“ – so könnte man den Leitfaden dieser inhaltlich breit gefächerten Ausstellung rund um die Geschichte des Gartens und des Gartenbaus umschreiben.
Die Themenpalette reicht vom Verschönerungsverein als Vorläufer des städtischen Gartenamtes, über die Entwicklung der öffentlichen Gärten und Grünanlagen, die lange Tradition der Ingolstädter Schrebergärten und Obst- und Gartenbauvereine, über die „Bauerngärten“ mit ihren Nutz- und Zierpflanzen, bis zur Erwerbsgärtnerei und dem landwirtschaftlichen Gemüseanbau von heute.


6. Juli 2014 – 26. Oktober 2014
Grüner Klee und Dynamit. Der Stickstoff und das Leben
Die Sonderausstellung „Grüner Klee und Dynamit – Der Stickstoff und das Leben“ erzählt die Geschichte des Stickstoffs mit vielen einzigartigen Exponaten. Sie erläutert die biologische Bedeutung des Stickstoffs, seine ökologische Problematik, aber auch seine politische Relevanz. Mittelalterliche Ateliers der Alchemisten und Salpeterer werden reizvoll kontrastiert durch moderne Hochtechnologie. Viele interaktive Elemente machen den Stoff und seine Geschichte begreifbar.
Die Ausstellung zeigt, dass die Geschichte des Stickstoffs immer mehr vom Menschen geprägt wird. Und auch die Zukunft wird von uns abhängen, von unserer technischen Phantasie und von unserem politischen Mut. Während es vor 100 Jahren darum ging, Grenzen zu überwinden, wird es in Zukunft auch darum gehen, dass wir uns selbst Grenzen setzen: dort nämlich, wo die natürlichen Grenzen aufgehoben wurden.
In „Grüner Klee und Dynamit – Der Stickstoff und das Leben“ werden die Besucher auf die spannende Reise durch die Geschichte des Stickstoffs mitgenommen. Dabei können sie diesen außergewöhnlichen Stoff in all seinen Facetten erleben. Besucher aller Altersgruppen erfahren auf unterhaltsame Art neben Bekanntem viele neue Aspekte, positive wie negative, dieses allgegenwärtigen Stoffes und werden zum Mitmachen wie zum Nachdenken angeregt.