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Forschungsprojekt "Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt"

Das Forschungsprojekt „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ wurde im Frühjahr 2021 einstimmig durch den Ingolstädter Stadtrat beschlossen. Ziel des Projekts ist es, die vielfältigen Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus zu recherchieren, zu dokumentieren und die Erinnerung durch Vermittlungsangebote aufrecht zu halten.

Angesiedelt ist die Projektgruppe im Stadtarchiv Ingolstadt. Dort wird sie bis Ende 2026 tätig sein. Während des Projektzeitraumes sollen zunächst alle Ingolstädter Opfer der NS-Zeit identifiziert werden. Die gewonnenen Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Konzeption von Vermittlungsangeboten für Schüler und Erwachsene. Die Umsetzung dieser Konzepte erfolgt in Zusammenarbeit mit Schulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und kulturell und historisch aktiven Veranstaltern.

Mit „Opfer“ sind alle Personen gemeint, die in der Stadt Ingolstadt und den 41 Gemeinden des damaligem Landkreis Ingolstadt entweder geboren sind, gewohnt haben, gearbeitet haben oder gestorben sind. Die Projektgruppe konzentriert sich nicht nur auf Todesopfer. Sie bezieht sich auf alle Menschen, die durch das NS-Regime ihrer Menschenwürde beraubt wurden, Schaden an Leib und Leben, Schaden an ihrem Eigentum, den Verlust ihrer Existenzgrundlage oder den Verlust ihrer Heimat erlitten haben.

Damit diese Vorhaben gelingen, ist die Zusammenarbeit mit allen Institutionen, Initiativen und Privatpersonen unerlässlich, die sich dieser Aufgabe verbunden sehen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!