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Stadtgeschichte

Stadtgeschichtliche Abteilung

Durch die Rolle Ingolstadts als mittelalterliche Residenzstadt und Sitz der Bayerischen Landesuniversität kommt der im Stadtmuseum dokumentierten Stadtgeschichte überörtliche Bedeutung zu.


Ingolstadt im Mittelalter

Im Mittelalter erlebte Ingolstadt seine bislang glanzvollste Zeit. Das alte Königsgut wurde unter den Wittelsbachern zur Stadt ausgebaut und erhielt als Residenz eines bayerischen Herzogtums sein heutiges, unverwechselbares Gesicht. Unsere Exponate berichten von dieser Blütezeit, von fürstlicher Repräsentation und Bürgerstolz, von Kunstsinn und tiefer Religiosität. Herausragend ist ein originales Stadtmodell von 1571 - das Sandtner-Modell.


Die Universität Ingolstadt

Die Gründung der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt 1472 trug den Namen der Stadt hinaus in die Welt. Zahlreiche bedeutende Gelehrte der Theologie, Philosophie, Medizin, Astronomie etc. unterrichteten an der „Hohen Schule“, allen voran Dr. Johannes Eck, der bedeutendste Gegenspieler Martin Luthers. Das Museum zeigt, was von der berühmten Hochschule außer ihren ehemaligen Gebäuden in Ingolstadt geblieben ist.


Die Festung Ingolstadt

Noch heute nennen sich die Ingolstädter „Schanzer“ und bekunden damit, dass sie sich ihrer Vergangenheit als Festungsbauer und -bewohner bewusst sind. Viele Bauten von architektonisch herausragender Qualität erinnern noch heute daran, dass Ingolstadt einst den Schweden trotzte und auch manch andere Gefahren überstand. Das Glanzstück des Museums ist das Pferd des berühmtem Schwedenkönigs Gustav Adolf, den eine Kugel der Ingolstädter nur knapp verfehlte. Blicken sie zurück auf 600 Jahre Festungsbaukunst in Ingolstadt, von der ersten Herzogsburg des 13. Jahrhunderts bis zur letzten Zuflucht der Bayerischen Könige, die der Hofarchitekt Leo von Klenze entwarf.

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