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Der Gerolfinger Eichenwald Fenster in die Vergangenheit - mit Aussicht auf Zukunft

Eine Ausstellung in Kooperation von BUND Naturschutz Ingolstadt und Bauerngerätemuseum mit Fotos von Anton Brandl

Inmitten der ausgedehnten Auwälder entlang der Donau zwischen Ingolstadt und Neuburg bildet der Gerolfinger Eichenwald ein wahres Kleinod einer naturnahen und artenreichen Kulturlandschaft.

Kein Wunder, dass der Erhalt dieses Eichenwalds mit seiner Mischung historischer, teilweise parkartiger Landschaftselemente seit den Anfängen der Ingolstädter Kreisgruppe des BUND Naturschutz (BN) Ort der Identifikation und Motivation war - und auch unvergesslicher Waldfeste.

Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum widmet die BN-Kreisgruppe deshalb gemeinsam mit dem Bauerngerätemuseum dem Gerolfinger Eichenwald eine eigene Ausstellung.

Anton Brandl, der in Ingolstadt geborene und heute in München lebende Fotograf, hat über drei Jahre lang diesen Wald im Westen Ingolstadts erkundet und mit seiner Kamera die besonderen ästhetischen Qualitäten einer Kulturlandschaft, die diese Bezeichnung zurecht trägt, herausgearbeitet.

Seine Bilder spiegeln das wider, was das Auenzentrum Neuburg Ingolstadt so beschreibt: »Der offene Eichenwald gleicht einem Fenster in die Vergangenheit.«

Aus Sicht des Naturschutzes bietet der Gerolfinger Eichenwald mit seiner traditionellen Mittelwaldbewirtschaftung darüber hinaus ein Musterbeispiel für eine nachhaltige und zukunftsweisende Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur, also ein Fenster in die Vergangenheit, aber mit Aussicht auf Zukunft.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober 2026 und ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.

Beginn:

Datum: 26.04.2026Uhrzeit: 14:00 Uhr

Ende:

Datum: 31.10.2026Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort:

Bauerngerätemuseum Ingolstadt-Hundszell

Preis:

Eintritt: 4,00 € / Ermäßigt: 2,50 €

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