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Begegnung und Bildung


Audioserie „Marieluise Fleißer in hundert Sekunden“

Die Folge 08/2022 wird nach der Sommerpause am Sonntag, 04.09.2022, ab 11:00 Uhr ausgestrahlt

Folge 07/2022 hörbar bis 02.08.2022


„Marieluise Fleißer in hundert Sekunden“ – unter diesem Titel erinnert das Stadtmuseum Ingolstadt in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei im Herzogskasten auf seiner Website an eine Persönlichkeit der Literaturszene, die in Ingolstadt geboren wurde.
Dieses von Dr. Martina Neumeyer kreierte Infotainment besteht aus einem Arrangement aus Äußerungen von Zeitgenossen zu und über Marieluise Fleißer.
Der Sprecher ist Sascha Römisch. Ingrid Cannonier bringt dem Zuhörer die Selbstaussagen von Marieluise Fleißer näher. Musikalisch aufgelockert wird das Infotainment durch eine von Carola Schlagbauer und von Holger Stiller geschaffene Erkennungsmelodie.
Auf diese Weise erfährt der interessierte Hörer entscheidende, erstrebte und erlittene Ereignisse aus dem privaten Lebenslauf der Frau Marieluise und aus der professionellen Laufbahn der Schriftstellerin Fleißer.

Ältere Folgen können beim Literaturportal Bayern angehört werden.


Themenführung - Marieluises Goldene Zwanziger Jahre

Bei einer Themenführung können Sie mit Marieluise Fleißer durch die Goldenen Zwanziger Jahre reisen. Lernen Sie den Mikrokosmos der jungen Studentin und aufstrebenden Schriftstellerin kennen, ihren Alltag und ihre Erfolge mit Bubikopf und Zigaretten.

Buchung bitte über die Museumskasse. Es gelten die allgemeinen Preise der Museumspädagogik.


Fleißer-Produktionen an Bühnen im Ausland seit den 1970er Jahren


Fleißer – fremdsprachige Übersetzungen


Internationale Rezeption von Fleißers Werken: Spanische Masterarbeit zu Fleißers Fegefeuer

Bild vergrößern: Spanische Masterarbeit zu Fleißers Fegefeuer
Masterarbeit von Manuel Fernández Sánchez zu Fleißers "Fegefeuer".

Auch in Spanien ist Marieluise Fleißer ein Begriff im Universitätsbetrieb. Das Marieluise Fleißer-Archiv erhielt die Masterarbeit von Manuel Fernández Sánchez, der an der Universität Murcia vergleichende europäische Literaturwissenschaft studierte.

Unter dem Blickwinkel “Der Körper als Gefängnis: Mutterschaft und Eingegrenztheit” werden Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt und Shelagh Delaneys “A Taste of Honey” (deutscher Titel: Bitterer Honig) gegenübergestellt. Soziale Ausgrenzung, Abnabelung von der patriarchalischen Gesellschaft, ungewollte Schwangerschaften und Abtreibung bis hin zu Selbstmord(versuch)en, kurz und gut, die sich nach den beiden Weltkriegen jeweils ändernden Rollen der Frau im häuslich-familiären Umfeld und in der Öffentlichkeit werden von beiden Autorinnen schonungslos dargestellt.

Interessant sind nicht nur die Parallelen der Werke, sondern ebenso die Wahlverwandtschaft ihrer Verfasserinnen: zwei Frauen aus zwei verschiedenen Generationen. Beide haben Erfolge in jungen Jahren, beide beschäftigen sich mit ungerechten Sozialstrukturen ihrer Zeit. Gekannt haben sie einander wohl nie, doch ein Grundtenor in ihren Stücken verbindet sie.

Die die Studienarbeit betreuende Professorin, Leonor Sáez Méndez, forscht schwerpunktmäßig zu Frauenliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts, vornehmlich im süddeutsch-österreichischen Raum.

Die Masterarbeit von Manuel Fernández Sánchez ist gerade rechtzeitig im Jubiläumsjahr der Universität als wichtiger Beitrag zum Wissenschaftsjahr zu werten. Fleißers Fegefeuer war in Madrid bereits 2014 von der “Königlichen Schule für dramatische Kunst” aufgeführt worden.


Museumspädagogik im Marieluise-Fleißer-Haus

Ein Familienprogramm zu Marieluise Fleißer

Zinkbadewanne der Familie Fleißer
Samstags wurde gebadet... Das Baden ging damals noch anders. Wie bei vielen Familien üblich, hatten die Fleißers eine Zinkbadewanne. (Foto: Zentrum Stadtgeschichte / Rössle)


Am Sonntag, den 21. August 2022, findet um 10:15 Uhr im Marieluise-Fleißer-Haus die erste Familienführung mit anschließendem Bastelprogramm statt.
In Ingolstadt lebte die deutschlandweit berühmte Literatin Marieluise Fleißer. Das Haus ihrer Familie steht mitten in der Altstadt. Dort kann man nicht nur die Spuren der blitzgescheiten und manchmal aufrührerischen Marieluise nachvollziehen, sondern auch sehen, wie das Leben einer Handwerksfamilie in unserer Stadt vor etwa hundert Jahren aussah.
Im Familienprogramm erkunden Groß und Klein das alte Haus in der Kupferstraße 18 und erfahren viel über das Leben der Schriftstellerin und Privatperson Marieluise Fleißer. Wie sah wohl ihr Kinderzimmer aus? Und durfte ein Mädchen damals einfach so zur Schule gehen?
Anschließend wird im Kreativteil fleißig gebastelt und geklebt. So entstehen kleine Kunstwerke, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen!
Unkostenbeitrag: Kinder 4,- € / Erwachsene 5,- €

Marieluise-Fleißer-Haus
Kupferstraße 18
85049 Ingolstadt
0841/305-1885
Zentrumstadtgeschichte.ingolstadt.de
museumspaedagogik@ingolstadt.de


Momentan stellen wir unser vielfältiges Programm neu für Sie zusammen.

Bitte besuchen Sie die Seite der Museumspädagogik .


Jahresbericht - Museen der Stadt Ingolstadt 2021