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Schnurer-Tusche-14

Marieluise Fleißer (1901-1974) und Knut Schnurer (1920-2007): Dialog auf Augenhöhe – so lautet der Titel der neuen Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft im Marieluise Fleißer-Haus in Ingolstadt, die vom 29.11.2022 bis 26.03.2023 zu sehen ist.

Eine verwitwete Literatin und ein Maler mit Familie teilen – so zeigt es die Korrespondenz – Freuden, Erfolge, Sorgen und Nöte. Die Begegnung findet jedoch nicht nur auf freundschaftlicher Basis, sondern auch auf künstlerischem Niveau statt. Der Maler illustrierte Fleißers Pioniere in Ingolstadt mit markanten Tuschezeichnungen, die sich nun großenteils nach Ankäufen im Eigentum des Zentrums Stadtgeschichte befinden, er schuf aber ebenso Bilder zu Fleißers prämierter Erzählung “Das Pferd und die Jungfer”.

Die Literatin wiederum fühlte sich von ihm und seiner Familie angenommen und verstanden, teilte sich privat und im Schaffensprozess gerne mit. Die Seelenverwandtschaft der “lieben Fleißerin” und der “lieben Schnurers” sowie das gemeinsame künstlerische Oeuvre – Text und Zeichnung - bilden die Grundlage der Schau.

Audiobeitrag im Kulturkanal Ingolstadt zur Sonderausstellung im Marieluise-Fleißerhaus (Dr. Isabella Kreim, 28.11.2022)

Fleißerhaus: Knut Schnurer und Marieluise Fleißer im Dialog